Achterbahn in verwirrenden Zeiten

Verwirrende Zeiten-Blog Artikel Carmen Rodina
Foto: © Wolf Beckmann

„Krise ist ein produktiver Zustand, man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“, schrieb einst Max Frisch.  Verwirrende Zeiten. Das Thema Corona wurde bereits kreuz und quer diskutiert. Mit diesem Artikel möchte ich Fragen in den Raum stellen, Impulse und Mut geben an Menschen, die sich verloren fühlen und denken sie können nichts bewirken.

Ich sitze am Schreibtisch und blicke auf einen blühenden Garten.  Alles ist ruhig und friedlich. Soweit scheint alles in Ordnung. Ich mache mein Training und Übungen auf Wiesen und Felder, ich schreibe, erarbeite neue Konzepte, in der Hoffnung auf eine Zeit danach, wie auch immer diese dann sein mag. Ich führe seit einiger Zeit ein Dankbarkeitstagebuch und tanze in einer Seitenstraße zu Akkordeon Klängen. Gespielt von einer älteren Frau, sitzend auf ihrem Balkon, umringt von Blumenkästen.
Ich tue immer wieder Dinge, um mich in eine positive Schwingung zu bringen.
Dennoch, die Ereignisse der momentanen Situation prasseln auf mich nieder.  Heute ist wieder so ein Tag, wo es mich einholt. Manchmal nur für einen kurzen Moment, manchmal für ein paar Stunden. Ich kann es nicht verdrängen, denn an fast jeder Ecke werde ich erinnert. Unser Leben, mein Leben scheint sich gerade drastisch verändert zu haben. Scheinbare Normalität.

Warum fühle ich mich so?

Liegt es daran, das ich meine Auftritt Events, Workshops und Kurse stornieren musste und meine Arbeit derzeit nicht mehr ausüben darf, wegen der Kontaktverbotsgesetze?

Liegt es daran, das mein 94-jähriger Schwiegervater weint, weil ich ihn nicht umarmen darf und seine Hand halten?

Liegt es daran, weil ein nächtlicher Hilferuf einer Bekannten kam, die sich mit Selbstmordgedanken trägt?

Liegt es daran, das meine Freunde aus Italien und Frankreich schreiben, wie es ihnen geht, nachdem sie wochenlang in ihren Wohnungen eingesperrt sind. Oder die Gespräche mit Kollegen-Freunden die um ihre Existenzen kämpfen?

Liegt es an meiner Sorge, demnächst nur noch geimpft mit einem Gesundheits Chip reisen zu dürfen, Gruppen zu unterrichten, oder eine Tanzveranstaltung besuchen zu können?

Liegt es daran, das ich zunehmend den Eindruck bekomme, wir steuern mehr und mehr auf Online Unterricht, Homeoffice, Online Beratungen…zu? Videos können durchaus zur Inspiration oder für Anregungen hilfreich sein. Jedoch sind wir Menschen Gemeinschaftswesen und brauchen soziale  Kontakte. Wie kann ich in einer Online Welt mit meinen Teilnehmern im Tanz oder in der Körperarbeit in einen fühlbaren Kontakt treten? Wie soll eine authentische Körperlichkeit mit all seinen Aspekten von Empfindungen über einen strahlenden Computer transportiert werden? Der Tanz, die Musik, die Bewegung, der Atem, das Miteinander Erleben bedeutet LEBEN – lebendig sein. Tiefster Ausdruck von Lebensfreude und  Lebenskraft.

Liegt es an den verordneten Masken, die wir jetzt alle tragen müssen? die mir den Atem nehmen….übrigens, frische sauerstoffreiche Luft braucht der Mensch zum Leben und Denken. Kohlendioxid und Stickstoff atmen wir aus.

Liegt es daran, das ein neuer Gesetzentwurf , als einzigen Schutz der Bevölkerung Impfungen vorsieht und in Form einer digitalen Immunitätsdokumentation?

Herrscht überall Maskenpflicht, sieht man dein Lächeln nicht. Wenn es nicht deine Augen erreicht, verliert es sich leicht.
Monika Kühn-Görg

Was ist los in der Welt?

in Deutschland? Ich weiß sehr wohl, das es keine Sicherheiten in diesem Sinn gibt. Vieles was ich auf meinen Reisen und während meiner Projekte erlebe, wirft mich immer wieder auf mich selbst zurück, mich meinen Ängsten und Unsicherheiten zu stellen. Darin bin ich gut geübt.

Doch was passiert da gerade im Moment mit uns? Darin habe ich keine Übung. Ein Prozess von schleichender Entfremdung? wenn Menschen beim Spaziergang einen großen Bogen machen. Ihre Blicke zum Boden richten, als würde sich darüber schon ein Virus übertragen.  Es gibt viel Verunsicherung. Langsam verstehe ich es auch nicht mehr. Z.B. dürfen jetzt die Frisör Salons wieder öffnen. Ohne Frage wünsche ich allen die Öffnung der Geschäfte.
Was ich dabei nicht verstehe, weshalb hier während der Bedienung des Kunden kein 1,5 Meter Sicherheitsabstand eingehalten werden muss. Natürlich vollkommen logisch, das ein Frisör nicht auf 2 Meter Abstand Haare aufhübschen kann. Während in einem Supermarkt die Linien der Sicherheitsabstände streng eingehalten werden müssen. Mit meinem klaren Menschenverstand erscheinen mir diese Regelungen nicht mehr logisch nachvollziehbar. Aber was ist schon logisch?

Was kann ich dagegen schon tun? fragen sich derzeit wohl viele Menschen.
Doch ich weiß eines: ich kann denken, reflektieren und mich tiefgreifender informieren als nur an der Oberfläche.

Ich schaue mir das überall verbreitete Zahlen Wirrwarr der Statistiken an, ziehe die offiziellen Zahlen des Bundesamtes für Statistik zurate. Am Ende bin ich noch verwirrter. Warum finde ich keine klaren Bezugsquellen? Warum die widersprüchlichen Zahlen?
Warum werden von den weltweit 120 renommierten Ärzte, Juristen und Wissenschaftlern, die den Umgang mit dem Corona Virus kritisieren, einfach abgetan, verurteilt und teilweise diffamiert? Warum werden diese Leute nicht im ARD oder ZDF zu einem Gespräch eingeladen? Zu einer offenen Gesprächsrunde wo unterschiedliche Ansichten diskutiert werden könnten? Ist das nicht das normalste in einer Demokratie?

Artikel zu Expertenstimmen

Zuversicht und Unwille

Viele Fragen. Ich schwanke zwischen Zuversicht und Unwille. Es kommt mir so vor, als werden hier im Blindflug weitreichende Entscheidungen getroffen, die unser Leben völlig auf den Kopf stellen. Kann das sein? Vielleicht täusche ich mich auch, oder träume ich? Vielleicht wache ich morgen auf und alles war nur ein Alptraum.

Es gibt vieles, was wir nicht wissen und mit Fragen erkunden müssen. Wenn wir keine Fragen stellen, können wir den Geist nicht erhellen. Monika Kühn-Görg

Dazu fällt mir die Film Dokumentation von ARTE aus dem Jahre 2009 ein. Der Film setzt sich kritisch mit den Geschehnissen rund um die Schweinegrippe auseinander. Leider ist die Qualität nicht mehr so besonders gut, weil es sich um eine mehrfache Kopie handelt. Das Original wurde leider gelöscht. Warum eigentlich?

Die Profiteure der Angst – ARTE Dokumentation 2009

Warum Zwangssterilisation bei Frauen

Da ich durch meine Aufenthalte in Westafrika immer wieder mit den Themen wie z.B. die Beschneidung der Frauen, konfrontiert war, habe ich mich in den letzten Jahren mit diesen Themen intensiver beschäftigt. Leider ist vor kurzem Rüdiger Nehberg verstorben. Er kämpfte zusammen mit seiner Frau gegen den Brauch der Genitialverstümmelung bei jungen Frauen in Afrika und Asien.
Warum erwähne ich das? Weil ich in dem Zusammenhang darauf hinweisen möchte, auf die Zwangssterilisation die an jungen Frauen und Mädchen in Kenia vor einigen Jahren stattgefunden hatte. Auch hierzu die Frage:
Von wem wird die WHO eigentlich finanziert?

Hilferuf aus Kenia – WHO sterilisiert unsere Frauen

Dazu der Artikel:
WHO und UNICEF wollten Frauen geheim sterilisieren

Ich bin der Meinung, nachdem nun rasant schnell das Thema Corona Impfstoff diskutiert wird und vor 3 Wochen Bill Gates in der ARD Tagesschau dazu wörtlich übersetzt gesagt hat, „wir werden 7 Millarden Menschen den Impfstoff verabreichen“ sollte man und frau langsam hellhörig werden. Nebenbei bemerkt, mit 7 Millarden Menschen, damit ist die gesamte Weltbevölkerung gemeint.
Wer ist Bill Gates, das er sagt, die Menschheit impfen zu müssen? und wer ist mit Wir gemeint? und wer hat ihn dafür gewählt/ autorisiert?

ARD Tagesschau mit Interview von Bill Gates

Im Rückblick auf all diese verunsichernden Dinge wie die Impfkampanie in Kenia, die Irrtümer der Schweinegrippe usw., da möchte ich schon selbst über meinen Körper entscheiden, ob und was da rein gepumpt werden soll oder nicht. Es ist unser Grundrecht. (Artikel 1 des Grundgesetzes garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde).
Am Ende trage nur ich alleine die Verantwortung für meinen Körper, denn mein Körper gehört mir. Ich denke es ist wichtiger als je zuvor, den Fokus darauf zu legen, auf das was wir in Zukunft wollen. Eine Welt in der wir Verantwortung für uns selbst übernehmen. Eine Gesundheit durch Bewegung und Natur ohne Chemie und ohne Überwachungssysteme.

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