Achterbahn in verwirrenden Zeiten

Verwirrende Zeiten-Blog Artikel Carmen Rodina
Foto: © Wolf Beckmann

„Krise ist ein produktiver Zustand, man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“, schrieb einst Max Frisch.  Verwirrende Zeiten. Das Thema Corona wurde bereits kreuz und quer diskutiert. Mit diesem Artikel möchte ich Fragen in den Raum stellen, Impulse und Mut geben an Menschen, die sich verloren fühlen und denken sie können nichts bewirken.

Ich sitze am Schreibtisch und blicke auf einen blühenden Garten.  Alles ist ruhig und friedlich. Soweit scheint alles in Ordnung. Ich mache mein Training und Übungen auf Wiesen und Felder, ich schreibe, erarbeite neue Konzepte, in der Hoffnung auf eine Zeit danach, wie auch immer diese dann sein mag. Ich führe seit einiger Zeit ein Dankbarkeitstagebuch. Tanze in einer Seitenstraße zu Akkordeon Klängen. Gespielt von einer älteren Frau, sitzend auf ihrem Balkon, umringt von Blumenkästen.
Ich tue immer wieder Dinge, um mich in eine positive Schwingung zu bringen.
Dennoch, die Ereignisse der momentanen Situation prasseln auf mich nieder.  Heute ist wieder so ein Tag. Manchmal nur für einen kurzen Moment, manchmal für ein paar Stunden. Ich kann es nicht verdrängen, denn an fast jeder Ecke werde ich erinnert. Unser Leben, mein Leben scheint sich gerade drastisch verändert zu haben. Scheinbare Normalität.

Warum fühle ich mich so?

Liegt es an dem Berufsverbot? daran, das ich meine Auftritt Events, Workshops, Kurse – alles stornieren musste und meine Arbeit derzeit nicht mehr ausüben darf?

Liegt es daran, weil ein nächtlicher Hilferuf einer Bekannten kam, die sich mit Selbstmordgedanken trägt?

Liegt es daran, das meine Freunde aus Italien und Frankreich schreiben, wie es ihnen geht, nachdem sie wochenlang in ihren Wohnungen eingesperrt sind. Oder die Gespräche mit Kollegen-Freunden die um ihre Existenzen kämpfen?

Liegt es daran, das wir zunehmend schnell in eine digitale Welt steuern? mehr und mehr Online Unterricht, Homeoffice, Online Beratungen. Videos können durchaus zur Inspiration oder für Anregungen hilfreich sein. Jedoch sind wir Menschen Gemeinschaftswesen und brauchen soziale  Kontakte. Wie kann ich in einer Online Welt mit meinen Teilnehmern im Tanz oder in der Körperarbeit in einen fühlbaren Kontakt treten? Wie soll eine authentische Körperlichkeit mit all seinen Aspekten von Empfindungen über einen strahlenden Computer transportiert werden? Der Tanz, die Musik, die Bewegung, der Atem, das Miteinander Erleben bedeutet LEBEN – lebendig sein. Tiefster Ausdruck von Lebensfreude und  Lebenskraft.

Liegt es an den verordneten Masken, die wir jetzt alle tragen müssen? die mir den Atem nehmen….übrigens, frische sauerstoffreiche Luft braucht der Mensch zum Leben und Denken. Kohlendioxid und Stickstoff atmen wir aus.

Liegt es daran, das ein neuer Gesetzentwurf , als einzigen Schutz der Bevölkerung Impfungen vorsieht und in Form einer digitalen Immunitätsdokumentation?

Herrscht überall Maskenpflicht, sieht man dein Lächeln nicht. Wenn es nicht deine Augen erreicht, verliert es sich leicht.
Monika Kühn-Görg

Was ist los in der Welt?

in Deutschland? Es gibt so oder so keine Sicherheiten. Wir werden uns immer wieder aufs Neue unseren Ängsten, unseren Unsicherheiten und letztlich auch dem Tod stellen müssen. Und die Frage nach diesem  Moment. Was passiert gerade hier, mit uns? Ein Prozess schleichender Entfremdung? Gesellschaftliche Spaltung?  Es gibt viel Verunsicherung. Massnahmen, wochenweise neue Regelungen. Portionsweise. Mit meinem klaren Menschenverstand erscheinen mir viele dieser Regelungen nicht mehr logisch nachvollziehbar. Aber was ist schon logisch?

Was kann ich dagegen schon tun? fragen sich derzeit wohl viele Menschen.
Doch ich weiß eines: ich kann denken, reflektieren und mich tiefgreifender informieren als nur an der Oberfläche.

Zuversicht und Unwille

Viele Fragen. Ich schwanke zwischen Zuversicht und Unwille. Es kommt mir so vor, als werden hier im Blindflug weitreichende Entscheidungen getroffen, die unser Leben völlig auf den Kopf stellen. Kann das sein? Vielleicht täusche ich mich auch, oder träume ich? Vielleicht wache ich morgen auf und alles war nur ein Alptraum.

Es gibt vieles, was wir nicht wissen und mit Fragen erkunden müssen. Wenn wir keine Fragen stellen, können wir den Geist nicht erhellen. Monika Kühn-Görg

Dazu fällt mir die Film Dokumentation von ARTE aus dem Jahre 2009 ein. „Profiteure der Angst“ Der Film setzt sich kritisch mit den Geschehnissen rund um die Schweinegrippe und Impfung auseinander. Von Youtube wird diese Dokumentation leider immer wieder gelöst. Warum eigentlich? Doch wieder und wieder wird das Video hochgeladen. Es lohnt sich danach zu schauen.

Am Ende trage nur ich alleine die Verantwortung für meinen Körper, denn mein Körper gehört mir. Ich denke es ist wichtiger als je zuvor, den Fokus darauf zu legen, auf das was wir in Zukunft wollen. Eine Welt in der wir Verantwortung für uns selbst übernehmen. Eine Gesundheit durch Bewegung und Natur ohne Chemie und ohne Überwachungssysteme.

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